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Bericht zum Interreligiösen Gedenken 2018

Am Sonntag, 11. November 2018, fand unter dem Motto „Miteinander – füreinander“ eine Veranstaltung des Interreligiösen Gesprächskreises „Religionen in Thüringen“ im Atrium der Stadtwerke Erfurt statt.  Im ersten Teil stellten Vertreter von Judentum, Christentum, Islam und Bahá'í Texte und Gebete aus ihrer Tradition vor. Anschließend tauschten sich auf dem Podium unter der Moderation von Blanka Weber vier Vertreter/-innen der beteiligten Religionen mit dem Direktor des Landesfunkhauses, Boris Lochthofen, über das Thema „Zusammenleben in einer multireligiösen Gesellschaft“ aus.

Verbindend für alle vier Religionen ist, dass sie im weitgehend konfessionslosen Thüringen Minderheiten sind. Wo Brücken geschlagen werden können, sowohl unter den Religionen als auch zu konfessionslosen Thüringern, ist ein wichtiges Thema des Interreligiösen Gesprächskreises.

Zum Abschluss beteten die Mitglieder des Interreligiösen Gesprächskreises gemeinsam auf der Bühne. Abgerundet wurde der schöne Nachmittag durch ein geselliges Beisammensein und angeregte Gespräche der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Stichwort: Interreligiöser Gesprächskreis „Religionen in Thüringen“

Mit dem Interreligiösen Gesprächskreis „Religionen in Thüringen“ wurde auf Initiative von Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften 2015 ein Forum geschaffen, in dem aktuell Repräsentanten des Judentums, des Christentums, des Islam und der Bahá’í gleichberechtigt vertreten sind. Die religiösen Gemeinschaften bzw. Konfessionen sind jeweils durch 2 Personen im Kreis verankert. Damit soll einerseits eine Dominanz einzelner Gemeinschaften verhindert und andererseits Kontinuität, Vertrautheit und Verlässlichkeit erreicht werden. Der Interreligiöse Gesprächskreis versteht sich dabei nicht als ein Forum für soziale oder politische Fragen und Auseinandersetzungen, sondern ist theologisch und pastoral orientiert.

„Weißt du, wer ich bin?“

Weißt du wer ich bin.

Informationen zu einem bundesweiten Projekt der drei großen Religionen für ein friedliches Zusammenleben in Deutschland.