Russisch-Orthodoxe Kirche

Russisch-Orthodoxe Kirche in Weimar

Die RUSSISCH ORTHODOXE KIRCHE IN WEIMAR wurde um 1860 als Grabkapelle für die russische Großfürstin Maria Pawlowna errichtet. Sie befindet sich auf dem historischen Friedhof Weimars, direkt hinter der Fürstengruft, und ist mit dieser unterirdisch verbunden.

In den Boden der Kirche wurde eine siebartige Eisenplatte eingelassen, durch die tagsüber in den unteren Teil der Kirche die Sonnenstrahlen fallen. Der Ikonostas mit seinen Ikonen wurde von russischen Künstlern im westeuropäischen Stil des 19. Jahrhunderts geschaffen. Die Wandmalerei in der Kirche, insbesondere die vier Evangelisten in den Zwickeln der Hauptkuppel, stammen von Wislicenus‘ Hand. Die Ikonen im Altarraum, welche die apostelgleiche Maria Magdalena und den rechtgläubigen Alexander Newskij darstellen, wurden von J. Nyssen gemalt. Die farbigen Glasfenster tragen durch ihre Schönheit zur Harmonie des Kircheninneren bei.

Über der Eingangstür der Kirche ist in einer Rosette das Datum des Bauabschlusses - 1862 - angebracht. Die Außenwände der Kirche sind ockerfarbig, wobei dunklere Streifen die Fläche beleben. Die sehr schlanke Mausoleumskirche erinnert durch ihre Architektur an einige zusammenstehende Kerzen, was ihrem Memorialen Charakter entspricht. Die Weihe der Kirche zu Ehren der Maria Magdalena setzt die altrussische Tradition fort, dass man gelegentlich bei einem Todesfall eine Kirche zu Ehren des Heiligen, des himmlischen Beschützers des Entschlafenen, erbaute.

 

Russisch-Orthodoxe Kirche

99423 Weimar 
Auf dem historischen Friedhof neben der Fürstengruft.
Telefon: +49 173 3527122

Erzpriester Michail Rahr

„Weißt du, wer ich bin?“

Weißt du wer ich bin.

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